Kosten

Gesetzliche versicherte Patienten

Gesetzliche Krankenversicherungen tragen die Kosten kieferorthopädischer Leistungen, die lt. Gesetzestext "ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich" sind, und die "das Maß des Notwendigen nicht überschreiten dürfen" (§29 und §92 SGB V). Der Gesetzgeber unterteilt Zahnfehlstellungen in „kieferorthopädische Indikationsgruppen“ (KIG). Bei den KIG der Schweregrade 3 bis 5 übernehmen die Krankenkassen die Kosten im Rahmen der kassenzahnärztlichen Versorgung (siehe SGB V). Bei der Eingangsuntersuchung ermitteln wir den KIG-Schweregrad und stellen für Sie den Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse. Die Behandlungskosten bestehen aus "erstattungsfähigen Kosten", die durch die Krankenkassen finanziert werden, sowie "außervertraglichen Leistungen" (AVL) für Behandlungs-Erweiterungen, die über die Leistung der Krankenkassen hinaus gehen. Diese Kosten werden meist von privaten Zahnzusatzversicherungen übernommen. Während der kieferorthopädischen Behandlung liegen die Eigenanteile der Patienten für die "erstattungsfähigen Kosten" bei 20% der Behandlungskosten. Nach einem erfolgreichem Abschluss der Behandlung werden die Eigenanteile von der Krankenkasse erstattet.

Für Erwachsene werd darüber hinaus andere Behandlungskriterien gefordert. Die Erstattung der Kassen richtet sich hierbei nach den in der gesetzlichen Krankenvorsorge üblichen wirtschaftlichen Kriterien.

 

Privat versicherte Patienten/Beihilfepatienten

Private Krankenversicherungen und private Zahnzusatzversicherungen übernehmen die Kosten für die Kieferorthopädie im Rahmen der mit Ihnen geschlossenen Verträge. Wir erstellen Ihnen einen Heil- und Kostenplan, den Sie zur Prüfung bei Ihrer privaten Versicherung einreichen.

 

Ratenzahlung

Kieferorthopädische Behandlungen sind unsererseits jederzeit mit Ratenzahlungen ohne zusätzliche Kosten finanzierbar.